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Information
Januar 2008
Zürich, im Januar 2008


Liebe Geschäftspartnerin, lieber Geschäftspartner

Zum NEUEN JAHR wünschen wir Ihnen, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Ihren Angehörigen alles Gute, Glück, Erfolg und gute Gesundheit. Wir hoffen, Sie haben schöne und auch etwas geruhsame Festtage verbracht und sind im 2008 gut gestartet. Für die uns von Ihnen zugegangenen Neujahrswünsche und Präsente danken wir Ihnen herzlich.

Mit dem abgelaufenen Jahr 2007 befassen wir uns naturgemäss im Rahmen der Abschluss-, Revisions- und Steuerarbeiten im neuen Jahr noch intensiv. In diesem Sinne sind wir Historiker und können zumindest die rechnerische Darstellung der Vergangenheit noch etwas modulieren. Die 2007ner Fakten stehen jedoch fest: Das Jahr begann mit einer sehr optimistischen Grundstimmung, einem viele Branchen erfassenden Wirtschaftsboom und einer seit langem nicht mehr da gewesenen politischen Aufbruchstimmung mit einem erfreulichen liberalen Reformwillen in den Parlamenten und Amtsstuben bezüglich Reduktion der Staatsquote und der Regulierungsdichte.

Dieses beinahe schon kuschelige Wohlbefinden wurde später im Laufe des Jahres empfindlich gestört: Die Banken sind in den USA in die Subprime-Hypotheken-Falle gelaufen. Die anschliessenden Rettungsaktionen aus Nah- und Fernost werden die Bankenwelt möglicherweise nachhaltig verändern. Im Anschluss an die Subprime-Krise gerieten die Aktienbörsen in einen Abwärtsstrudel, zusätzlich stiegen die Rohstoffpreise und der US Dollar verlor an Wert – kurz die Wirtschaftswelt war nicht mehr so wie vorher, die Auswirkungen auf die Aktien- und Geldmärkte, die Kreditsituation und generell auf die Konjunktur sind noch nicht absehbar. Zu diesen wirtschaftlichen Turbulenzen kam noch die Bestätigung der Klimaerwärmung mit ebenfalls noch nicht absehbaren Chancen und Risiken und die EU intensivierte den Druck auf unser Steuersystem. Als Schlusspunkt dieses veränderungsreichen Jahres erlebten wir in der Schweiz einen bisher in dieser Art noch nie gesehenen Wechsel in der Regierung.

So starten wir mit einem gehörigen Mass an Unsicherheiten ins neue Jahr. Die Wirtschaftsexper­ten gehen jedoch davon aus, dass die schweizerische Konjunktur nicht allzu stark unter den zuvor ge­schilderten Verwerfungen leiden wird und die gute Wirtschaftslage und Konsumstimmung anhalten wird. Anhalten wird hoffentlich auch der Wille zur Reform in der Wirtschafts-, Steuer- und Sozialpolitik: Viele Kantone haben die steuerliche Doppelbelastung der Dividenden gemildert, die Steuersätze redu­ziert und teilweise eine Flat-Rate-Tax eingeführt. Letzte Woche hat Bundesrat Hans-Rudolf Merz seine Mehrwertsteuer-Reform mit dem umfassenden Einheitssatz von 6,1 %, Einbezug des Gesundheitswe­sens und diversen administrativen Vereinfachungen vorgelegt. Im Februar 2008 stimmen wir auf Bun­desebene über die Unternehmenssteuerreform II ab. Auf die Unternehmenssteuerreform II gehen wir in den Kurzinformationen nochmals ein, die neue MWSt werden wir erst behandeln, wenn die Realisierungschancen des kühnen Entwurfs absehbar sind.

Unsere traditionelle ORTAG INFORMATION zum Jahresbeginn behandelt die anstehenden Reformen und die bereits beschlossenen Neuerungen aus unseren Arbeitsgebieten:

  • Das orange Datenblatt informiert über die neuen Sozialversicherungssätze, Indices, Zinsen und sonstigen Eckwerte für die Abschluss- und Steuerarbeiten.

  • In den Kurzinformationen behandeln wir einzelne Themen aus unseren Fachgebieten.

  • Im Anhang erläutern wir vertieft das neue Bundesgesetz gegen die Schwarzarbeit, welches im Januar 2008 in Kraft tritt.

Bei dieser Gelegenheit weisen wir Sie auf die im letzten Jahr auf unserer Homepage www.ortag.ch eingerichtete INFO-Datenbank hin. Darin finden Sie mit der Suchmaschine alle in den ORTAG INFORMATIONEN publizierten Fachinformationen.

Wir freuen uns, wenn die angesprochenen Themen Ihr Interesse finden. Für die gute und angenehme Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr danken wir Ihnen. Wir freuen uns, auch 2008 wieder für Sie zu arbeiten.

Mit freundlichen Grüssen